Es ist soweit, ich bin wieder da und nicht nur mit einem neuen Beitrag sondern mit einem komplett neuen Blog. Endlich habe ich den Umzug nach wordpress.org gewagt und bin begeistert. Ich hatte auf meinem alten Blog das Problem, dass ich sehr eingeschränkt war und 50% meiner Beiträge nicht aufrufbar waren. Auf wordpress.org bin ich aufgrund verschiedener Plugins viel flexibler und kann das Layout nach meinen Wünschen und Bedürfnissen gestalten. Da ich mein altes Layout grundsätzlich mochte, habe ich für den neuen Blog ein Ähnliches ausgewählt. Ich hoffe es gefällt euch und ich werde nun wieder regelmäßiger bloggen. Es gibt noch so viel, was ich mit euch teilen möchte, angefangen mit unserem kleinen Ausflug nach Liverpool.

Ende Mai sind Mark und ich für ein Wochenende nach Liverpool gereist. Marks Bruder und dessen Freundin leben seit 5 Jahren in Liverpool und es wurde wirklich Zeit, dass wir den Beiden einen Besuch abstatten. Wir sind am Freitagmorgen abgeflogen, unser Rückflug ging Sonntagabend. So hatten wir also fast drei volle Tage in Liverpool und haben wirklich eine Menge erlebt. Ich war positiv überrascht und kann euch einen Trip nach Liverpool nur wärmstens ans Herz legen. Hier ein paar Anregungen:

Zu Fuß durch Liverpool

Die Innenstadt Liverpools ist überschaubar und man kann alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß ablaufen. Wer nicht gerne läuft kann natürlich den Touribus nehmen, welchen es wie in jeder anderen Stadt eigentlich auch, in Liverpool gibt. Da das Wetter am Freitag fantastisch war haben wir uns ledliglich an der Busroute orientiert und sind zu Fuß losmaschiert. Unser Gepäck konnten wir im Malmaison Hotel an den Docklands abgeben. Dort haben wir auch gefrühstückt, da die meisten Cafes noch geschlossen hatten. Mark kannte das Hotel, da er auf einem Arbeitstrip dort genächtigt hatte und wir hatten wirklich Glück, dass wir unser Gepäck dort lassen konnten…denn natürlich sind wir bei Marks Bruder und nicht im Hotel untergekommen.

Liverpool – die Heimatstadt der Beatles

Wenn man um eine Sache in Liverpool nicht herum kommt, dann sind es die Beatles und John, Paul, Ringo und George begrüßen einen an jeder Ecke: am John Lennon Airport, im Beatles Museum und an der bekannten Beatles Statue um nur ein paar Orte zu nennen. Zudem gibt es mehrere Yellow Submarines und den Cavern Club, in welchem die Beatles ihre ersten Konzerte gegeben haben. Allerdings ist es nicht der originale Pub, der in Liverpool so groß vermarktet wird. Dieser wurde 1973 geschlossen und abgerissen. Der heutige Cavern Club wurde 1984 in der Innenstadt eröffnet und lediglich ein paar Steine gehören noch dem Original an.

Liverpool – ein Mix aus alt und neu

Was mir bei unserem Spaziergang aufgefallen ist, ist der Mix aus modernen Hochhäusern und alten, prächtigen Gebäuden und Monumenten. Beide stehen Seite an Seite und geben der Stadt eine ganz besondere Note. Ich konnte mich gar nicht satt sehen und musste an jeder zweiten Ecke stehen bleiben um die Architektur zu bewundern.

Liverpool von oben

Wer schwindelfrei ist kann einen Zwischenstop am Radio City Tower einlegen. Der Eintritt kostet 5 Pfund (ca. 6€) und aus 121m hat man einen super Blick über die gesamte Stadt. Ich habe an sich kein Problem mit Höhen, allerdings wird mir immer etwas mulmig wenn ich mich auf Vorsprüngen bzw. auf Türmen befinde. Ich habe irgendwie immer Zweifel an der Stabilität und fühle mich nicht sicher. Die Radiostation ´Radio City`befindet sich übrigens wirklich in 121 Metern Höhe und man kann den Mitarbeiten im Studio zusehen. Was für ein irrer Arbeitsplatz.

Liverpool Cathedral, Chinatown und St Lukes Cathedral

Wie gesagt haben wir an unserem ersten Tag in Liverpool wirklich die komplette Innenstadt abgeklappert bevor wir am Nachmittag Marks Bruder und dessen Freundin getroffen haben. So waren wir bei der Liverpool Cathedral, welche nicht nur von außen sondern ebenfalls von innen super eindrucksvoll ist. Für 5 Pfund kann man ebenfalls auf den Turm der Kathedrale. Wir haben durch Zufall Chinatown entdeckt und haben der ausgebombten St. Lukes Church einen Besuch abgesattet. Diese wurde während des Liverpool Blitz in 1941 bis auf die Außenwände komplett zerstört.

Albert Dock, Tretboote und Ghetto Golf

Am zweiten Tag ging es nach einem leckeren Frühstück (zubereitet von Marks Bruder) zum Albert Dock, welchem wir am vorigen Tag nur einen kurzen Besuch abgestattet haben. Zum Albert Dock gehören mehrere Gebäude, die unter anderem das Beatles Museum, das Tate Liverpool und mehrere Restaurants und Cafes beherbergen. Wir haben uns ein Tretboot ausgeliehen und sind für 20 Minuten auf dem Salthouse Dock herumgeschippert. Ich glaube, dass wir 10 Pfund für 20 MInuten bezahlt haben. Im Anschluss gab es ein Pint im naheliegenden Pump House…es ist gar nicht mal so einfach das Boot anzupaddeln.

Gegen Mittag ging es zum Ghetto Golf, einem Indoor Minigolf Pakour. Sollte das Wetter mal schlecht sein, was in den UK ja nicht so unwahrscheinlich ist, dann ist das Ghetto Golf eine wirklich gute Alternative. Eine Runde kostet 10 Pfund, Eintritt ist ab 18 Jahren (die Dekorationen sind nicht immer jugendfrei und es wird Alkohol ausgeschenkt). Auf der Webseite heißt es, dass man sich vorher anmelden kann, solltet ihr jedoch nicht unter Zeitdruck sein, kann man auch ohen Anmeldung hingehen. Wir haben ca. 15 Minuten gewartet bevor wir loslegen konnten.

Sefton Park

An unserem letzten Tag haben wir es ruhig angehen lassen. Samstagabend waren wir im Cavern Club und hab den ein oder anderen Pub in Liverpool besucht. Aus diesem Grund entschieden wir uns den Sonntagvormittag an der frischen Luft zu verbringen und fuhren mit dem Taxi zum Sefton Park. Ich war überrascht wie günstig es ist mit dem Taxi zu fahren, Delta Taxis sollen dabei am Besten sein.

Im Sefton Park gibt es ein wunderschönes Palmenhaus in dem anscheinend auch regelmäßig Events stattfinden. Bei unserem Besuch wurde gerade eine Feier zum 50-jährigen Jubiläum der Veröffentlichung von Sgt. Peppers Lonley Heart Club Band von den Beatles vorbereitet.

Am Abend ging unser Flug zurück nach Dublin. Liverpool hat mich wirklich begeistert und wir hatten ein fantastsches Wochenende. Ich werde bestimmt noch einmal wiederkommen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Flugzeit von Dublin gerade einmal 30 Minuten beträgt. Zum Abschluss habe ich nun noch ein paar Impressionen aus dem Sefton Park für euch, in diesem Beitrag fiel es mir wirklich schwer mich für Fotos zu entscheiden, da während des Wochenendes so viele schöne Erinnerungen entstanden sind.

 

Categories: EuropaUnterwegs

1 Comment

diestoeberseite · 23. Juli 2017 at 18:42

Sehr schöne Fotos, toller blog..der Wechsel hat sich gelohnt. Bin gespannt, was hier jetzt noch alles passiert. Ich drücke die Daumen. 😉

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